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Das sollte man über exotische Früchte & Gemüse wissen

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Exotische Früchte – Das sollte man darüber wissen. Die süßen Chirimoyas aus Kenia,  feuriger Chili aus Südamerika, knackiger Pak-Choi aus China oder saftige Mangos aus Indien. Reisen von Kontinent zu Kontinent dauern nur wenige Stun­den und bereichern unseren Speisezettel mit eine Fülle von köstli­chen Exoten. Prächtig und bunt, verführerisch duftend und gefüllt mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen. 

Wir stellen nicht nur exotische Früchte- und Gemüsesorten vor, sondern geben auch Auskunft über Form, Farbe und Geschmack.Wirerklären, wie die Exoten geschält, gewürfelt, ausge­löffelt, gekocht oder schlichtweg geöffnet werden, beschreiben das Handwerkszeug, das für die fachgerechte Verarbeitung benötigt wird, und giben in Schritt-für-Schritt-Anleitungen Tipps für die Zubereitung.

Exotische Früchte
Exotische Früchte

Trotz der tolen Namensschilder im Supermarkt wissen wir kaum, wie wir die Exoten richtig behandeln sollen. Das wollen wir ändern und folgende Fragen beantworten:

  • Wie wird die Frucht geschält?
  • Wird das Gemüse roh oder gekocht gegessen?
  • Was passt dazu: Geflügel oder Quark?

Wie kommen exotische Früchte bei uns in den Handel?

Per Lufttransport werden nur Spezialitäten und Exotische Früchte, die schnell verderben, zu uns eingeflogen. Für den Massentransport in Containern eignen sie sich wegen ihrer Empfindlichkeit nicht. Vor allem moderne Passagierflugzeuge, die bis zu 50 Tonnen Frachtgut transportieren können, werden stattdessen für ihren Transport genutzt. Der Flug dauert nur wenige Stun­den, sodass die Exoten praktisch keinen Qualitätsverlust erleiden.

Alle anderen Exoten kommen aus Kosten- und Platzgründen als Massentransporte in Kühl­schiffen und Kühlcontainern auf dem Seeweg nach Europa. Vor allem durch die tech­nische Weiterentwicklung der CA-Kühltechnik („controlled atmosphere“) ist der Transport in Containern immer beliebter und effizienter geworden. Dabei wird die Sauerstoff- und Kohlendioxidkonzentration der Containerluft so verändert, dass sich der Alterungsprozess der Ware drastisch verlangsamt. So lässt sich die Lagerzeit  teilweise sogar um 100% erhöhen. Nur mit dieser Technik kann die wachsende Nachfrage der Industrie­nationen nach exotische Früchte befriedigt werden.

Worauf muss ich beim Einkauf von Exoten achten?

Wichtig ist, dass die Exoten absolut frisch auf den Tisch kommen. Daher der wichtigste Tipp: Kauft nur Obst und Gemüse (einheimi­sches und exotisches), das frisch und knackig aussieht, als Orientierungshilfe möchte ich euch unseren Saison- und Importkalender ans Herz legen. Was matschig wirkt, schmeckt meist auch so. Exoten erhaltet ihr in bestimmten Supermärkten und Reformhäu­sern oder beim Feinkost- oder Gemüsehändler, der spezielle Ware auch bestellen kann.

Bei welchen exotischen Früchten kann man die Schale nicht essen

Ananas, Annone, Avocado, Banane, Curuba, Durian, Feijoa, Granatapfel, Grapefruit, Ingwer, Jackfrucht, Johannis­brot, Kakaoschote, Kaki, Kaktusfeige, Kiwano, Kiwi, Kokosnuss, Limette, Litschi, Loquat, Mandarine, Mango, Mangos-tane, Manna, Melone, Orange, Papaya, Passionsfrucht, Pepino, Pitahaya, Pomelo, Rambutan, Sapote, Tamarillo, Ugli, Zitrone.

Mit Schale gegessen werden können:

Dattel, Feige, Karambole, Kumquat, Nashi, Physalis (nicht die Blätter darum), Sharonfrucht.

Wie bewahre ich exotische Früchte richtig auf?

Am besten bewahrt Ihr exotische Früchte an einem kühlen Platz in  eurer Wohnung auf, d. h. nicht im Obstkorb auf der Fensterbank, wo die Sonne direkt darauf fällt, aber wenn möglich auch nicht unter 12° C, also nicht im Kühl­schrank. Kältere Temperaturen töten die Geschmacksstoffe exotischer Früchte- und Gemüsesorten ab.

Sobald Exoten reif sind, verderben sie sehr schnell. Die Früchte- und Gemüsesorten der Tropen sind nicht mit den europäischen, überzüchteten Sorten zu vergleichen, die für langes Lagern oftmals genetisch verändert wurden. Deshalb kann man bei reifen Exoten, vor allem bei den mit größeren Ausmaßen wie z. B. der Melone oder der Ananas, manchmal nicht vermeiden, sie im Kühlschrank aufzube­wahren, weil sie nicht an einem Tag verzehrt werden können. Im Gemüsefach des Kühl­schranks halten sie sich dann noch einige Zeit frisch, während sie bei Zimmertemperatur schnell verderben. Vom Geschmack bleibt jedich bei zu langer gekühlter Aufbe­wahrung nicht viel übrig, deshalb solltet Ihr die Reste so schnell wie möglich essen.

Noch nicht voll ausgereifte Exoten gehören nicht in den Kühlschrank, weil die Kälte die Reife verlangsammt. Unreife Exoten sollen bei Zim­mertemperatur in einer offenen Schale liegen, jedoch nicht zu nahe an Bananen oder Äpfeln, denn deren ausströmende Gase lassen sie zu schnell reifen.

Exoten vertragen keine Aufbewahrung in geschlossenen Behältern aus Glas oder Plas­tik. Sie brauchen frische Luft. Hängende Bananen halten sich länger als liegende, die so unnötige Druckstellen bekommen.

Auch angeschnittene Exoten faulen schneller, wenn sie mit einer Folie an der Schnittstelle abgedeckt werden. Auch hier gilt: Gemüse und Früchte müssen atmen! Oft bildet sich an der Schnittstelle von selbst ein natürlicher Schutzfilm. Außerdem sollten angebrochene Früchte sowieso so schnell wie möglich, am besten innerhalb von ein bis zwei Tagen, gegessen werden.

 

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